Unterwassermassage
Die Unterwassermassage, wenn man es genau nimmt eigentlich Unterwasserdruckstrahlmassage, hat mittlerweile weiten Anklang gefunden. Unabdingbar für die Unterwassermassage ist die spezielle Wanne, die einen Schlauch mit Düse und eine Pumpe als Vorrichtung besitzt.
Erzeugt wird ein Druckstrahl von ca. 0,5 bis 2,5 bar, der gegen den im Wasser liegenden Körper presst. Sind einzelne Muskeln betroffen, kann mit kreisenden Bewegungen der Düse bei der Unterwassermassage eine tiefgehende und gezielte Massage der jeweiligen Partien erreicht werden.
Um nicht zu hart auf den Körper aufzuprallen, wird der Strahl schräg auf den Körper gerichtet. Die Wassertemperatur sollte die Körpertemperatur (36 Grad) dabei nicht übersteigen. Die Wärme entspannt die Muskulatur und erlaubt es der Unterwassermassage, eine tiefere Wirkung zu entfalten. Auf diese Weise wird schon bei geringen Druckwerten eine sanfte und angenehme Tiefenauflockerung des Gewebes erreicht.
Vergleichbar ist die Unterwassermassage mit dem Effekt den man spürt, wenn man sich im Whirlpool an eine starke Quelle legt. Allerdings natürlich wesentlich effektiver. Der Patient entspannt sich bei der Unterwassermassage-Therapie und fühlt sich im Anschluss merklich erfrischter. Konkret wird die Unterwassermassage vor allem bei rheumatischen (jedoch nicht akuten) Erkrankungen, Problemen mit der Wirbelsäule und Gelenken, sowie bei starken Verspannungen großer Muskelbereiche angewandt.